Kultureck
Kallmünz e.V.

Wir sind stolz auf Andrea Fincke-Karl

Den besten Schuss bei der Marktmeisterschaft der Schützen gab Andrea Fincke-Karl ab. Wir freuen uns sehr!

Woyzeck

Woyzeck am 22.10.22 – schön wars

Theater vom Feinsten – das erwartet die Besucher bei der Interpretation von Woyzeck durch das Ensemble Südsehen im Bürgersaal in Kallmünz. Das Schauspiel-Ensemble interpretiert das bekannte Stück von Georg Büchner neu und stellt dabei Bezüge zur Gegenwart her. Die Besetzung der Titelfigur mit einer Frau erlaubt zusätzlich ein Spiel auf mehreren Ebenen – ohne künstliche Modernisierung oder Milieuverschiebung.

Ein besonderes Highlight bei dieser Aufführung ist der Auftritt der Chorgemeinschaft. Die Lieder, die bei der Produktion eingespielt wurden, erklingen live im Bürgersaal. Ein Kunstgenuss also, der Seinesgleichen sucht.

Der Vorverkauf findet bei Gabi Wagner im Tourismusbüro Kallmünz statt und startet am 12.09.22. Eine Karte kostet 20 Euro. Das Tourismusbüro ist am Montag, Mittwoch, Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr, am Sonntag von 13.30 bis 16 Uhr geöffnet.

Kontakt zum Tourismusbüro:09473-7179999 tourismus@kallmuenz.de).

Weitere Infos zur Produktion:

Münzausstellung

Fotos der Finissage

  1. Bild: Ein Zwei-Kreuzer-Stück aus Kallmünz aus dem Jahr 1625
  2. Bild: Blick in den Tresor der Staatlichen Münzsammlung München mit nur einer aufgezogenen Schublade mit Kallmünzer Prägungen
  1. Bild: Herzog Wolfgang Wilhelm in seinen späten Jahren

400 Jahre alte Münzen aus Kallmünz

„Der erste Münzmeister war Heinrich Brandes, welcher 1622 Vierundzwanzigkreuzerstücke prägte, die so schlecht waren, wie sie nur sein konnten. Das Innere war Kupfer, nur ein feiner Überzug war von Silber. Sein Nachfolger Kaspar Ernst prägte 1623 und 1624 guthaltige ganze und halbe Taler. Dagegen brachten dessen Nachfolger Christof Geißler und Johann Rentsch die Kallmünzer Münzstätte wieder in argen Verruf. Aber der letzte Münzmeister namens Georg Thomas Pauer prägte nicht nur gutes Geld, sondern auch sehr schöne Medaillen, unter denen ein Hochzeitstaler berühmt ist.“, berichtet Johann Baptist Laßleben in seinem Büchlein „Kallmünz – die Perle des Naabtales“ 1904.

Generationen nach ihm haben diesen Satz nur abgeschrieben. Was es damit auf sich hat, soll nun auch die Ausstellung des Kultureck Kallmünz e.V. im Alten Rathaus Kallmünz klären. Der Verein wandelt damit nicht auf den Spuren von Künstlern von einst und jetzt, sondern auf denen der Münzgeschichte. „Obwohl: Das Thema Münzen ist gar nicht so weit von unserer „Kernkompetenz“ Kunst entfernt, wenn man sich die Münzbilder anschaut. Die Münzschneider waren ohne jeden Zweifel sehr gute Künstler!“, ist Dr. Eva Schropp, die Vorsitzende des Kulturecks, überzeugt.

Karl der Münzer als Pate des Ortsnamens?

„Das bin ich auch so oft gefragt worden auf unseren Ortsführungen! Stimmt aber nicht“, lacht Dietmar Schmid, der sich seit Jahren mit den Münzen, die hier in der Vilsmühle zwischen 1622 und 1633 geprägt wurden, beschäftigt. Er hat sich nun angesichts des 400-jährigen Jubiläums des Themas angenommen. „Der eigentliche Anstoß für eine Ausstellung kam von einer lapidaren Information des ehemaligen Bankdirektors der Raiffeisenbank, Ludwig Pöringer“, berichtet Schmid weiter. Dieser wusste von einem wahren Schatz in den Tresoren der Bank zu berichten. „Ja, wir bewahren zahlreiche Originale auf!“, meinte der geschichtsbewusste Pöringer damals.

Ein unerkannter Schatz

Umso erfreuter war man dann, als sich 2022 die Kontakte zu seinen Nachfolgern in Hemau als sehr fruchtbar erwiesen. Gerne leiht die Raiffeisenbank im Oberpfälzer Jura die Münzen für die Ausstellung, die nun „nach so langer Zeit wieder das Licht der Öffentlichkeit erblicken dürfen“, ergänzt Holger Würdinger stellvertretend für die Leihgeber.

Münzen alleine sind nichtssagend, wenn man nicht deren geschichtlichen Hintergrund mit beleuchtet. „Ein Krieg in Europa, Inflation, Leute, die um ihr tägliches Auskommen fürchten und andere, die sich eine goldene Nase an der Krise verdienen, Kriege um vermeintliche Glaubensfragen sind keine modernen Erscheinungen, sondern das gab es genau vor 400 Jahren auch schon!“, so Schmids Wertung. Deshalb ist auch diesem Thema ein Teil der Ausstellung gewidmet.

Unterstützung von der Staatlichen Münzsammlung München

Mehrere Besuche in der „SMM“ waren nötig, da es auch um Themen wie die Prägetechnik von Münzen gehen soll. „Dr. Martin Hirsch hat mich in München quasi mit offenen Armen empfangen und mir sehr bei den Recherchen geholfen. Die Schausammlung in München ist ebenfalls immer einen Besuch wert!“, so das Fazit des Kurators Schmid.

Die Spur führt nach Düsseldorf

Die Wenigsten in unserer Gegend wissen, dass Kallmünz wie auch Burglengenfeld erst im 19. Jahrhundert zur Oberpfalz kam. Als Teil des kleinen Fürstentums „Pfalz-Neuburg“ wurde Kallmünz ab 1505 von Neuburg an der Donau aus regiert. Als aber reiches Erbe am Niederrhein zu erwarten war, siedelte der Regent nach Düsseldorf an den Rhein um. Wolfgang Wilhelm, ein Spross der Wittelsbacher, taucht als Münzherr daher auf den Münzen nicht nur als Herr bayerischer Gebiete, sondern auch als Herr über die Gegend um Düsseldorf, nun holländischer Gebiete aber auch von Bielefeld auf. Sein Sohn Johann Wilhelm, in Düsseldorf „Jan Wellem“ genannt, ziert mit seinem Reiterstandbild noch heute alleine den Platz vor dem Düsseldorfer Rathaus. Er war somit aufgrund seiner Verwandtschaft bayerisch. „Damit ärgere ich meine Ehefrau, die aus Düsseldorf stammt!“, lächelt Dietmar Schmid.

Diese Geschichten und Geschichtchen machen neben den Münzen die Zeit der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wieder lebendig. „Ich empfehle die angebotenen Führungen an den Ausstellungstagen! Hier erfährt man zum Beispiel auch, dass Wolfgang Wilhelm aus politischen Gründen die Religion gewechselt hat. Mehr sei hier aber nicht verraten!“, ergänzt Dr. Schropp, die sich auf möglichst viele Besucher der Ausstellung freut. (Bilder und Text: Dietmar Schmid)

Die Ausstellung ist zu sehen an den vier Wochenenden vom 15.10. bis zum 13.11.2022 im Alten Rathaus Kallmünz, jeweils samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

An den Ausstellungstagen findet jeweils um 14 und 16 Uhr eine etwa 30-minütige Führung durch die Ausstellung statt.

Patricia Eichinger aus Burglengenfeld hat Bekleidung nach Modellen der damaligen Zeit zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank für die Hilfe!

Ohne unsere zahlreichen fleißigen Helfer wären wir aufgeschmissen.

Kunstschaunacht am 9. Juli 22

Sperrungen/Parkplätze/Toiletten

Danke für Ihr Verständnis.

Toiletten finden Sie beim Vereinsheim am Graben, beim VG-Gebäude und bei einem Toilettenwagen am Schmidwöhr. Danke an unsere Helfer, Herrn Nunhofer und Herrn Maldoner.

Parkplätze finden Sie zusätzlich zu den Parkplätzen in der Eicher und Burglengenfelder Straße, auf dem Gelände des Transportunternehmens Mayer ammSchulwer 16 sowie auf zwei ausgeschilderten Parkplätzen. Einen Parkplatz finden Sie am Ende der Alten Gessendorfer Straße, einen anderen in der Burglengerfelder Straße gegenüber dem Baustoffhandel Summerer. Wir bedanken uns bei den Grundstückseigentümer, Familie Wagner, Familie Bleier, Familie Mayer und der Marktgemeinde und bei Hans Baumer für das Ausschildern.

Wegmarken – Stefan Link





Das schreibt Stefan Link zu seiner Ausstellung:

Ursprünglich sollte diese Ausstellung eine Rückschau (Retrospektive) meiner Arbeiten sein, bin ich doch jetzt auch auf der Schwelle zur Rente. Allerdings gibt es keinen Ruhestand für einen Künstler, im Gegenteil, durch Corona gezwungen, viele Abende zu Hause zu bleiben, hatte ich viel Gelegenheit zu malen.

Diese neuen Bilder werden jetzt ebenso wie alte Arbeiten, die vielleicht der
eine oder andere schon kennt, zu sehen sein.Die Bilder sind oft aus der Auseinandersetzung mit Holzschnitten entstanden, so wurden diese
übermalt und verändert.
Auch bei den Holzskulpturen werden einige bekannte ältere Werke zu sehen sein,aber auch die neuesten Arbeiten,wie 2 große Tierfiguren.
Meine Werke sind nicht leicht auf einen Nenner zu bringen, so ist z.B. die naturgetreue Abbildung von Wäsche zu sehen, andere Werke sind abstrakt, oder es sind an vielen  Bildern surrealistische Einflüsse zu erkennen.

 Ich arbeite mit gefundenen Holzstücken oder es gibt Reliefs, die die Natur nachahmen.
Die Ideen der Kunstwerke entstehen oft spontan und kommen aus dem Unbewussten. Diese  innere Traumwelt versuche ich sichtbar zu machen.
Obwohl viele Menschen einige Werke von mir kennen, wie z.B. die Wächter, die an der Kallmünzer Burg stehen, waren meine Werke in dieser Vielfalt und geballt in einer Ausstellung noch selten zu sehen und ich glaube, dass es da noch ganz viel zu entdecken gibt.

Zu meinen Daten:

1980 Abschluss Holzbildhauerlehre

von 1981-1985 Studium Kunstgeschichte und Philosophie

Seit 1986 selbstständig als Bildhauer und Restaurator

Teilnahme an verschiedenen Bildhauersymposien im In- und Ausland

2019 Publikumspreis beim Kunstfestival in Hannoversch-Minden

Künstleraufenthalte in Tschechien und Bulgarien

Kursleiter an der Stadtkunst und Leitung verschiedener Kunstprojekte

Bei der Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 8.4. wird Martin Mayer in mein Werk einführen und Agnes Kutas aus Prag mit Gesang zur Violine  die Veranstaltung begleiten.

CREATURI

DIE ERSTE ANALOGE AUSSTELLUNG im Alten Rathaus von 5. bis zum 20 März 22.

Öffnungszeiten: Am Wochenende von 14:00 bis 17:30.

Eröffnung: Die Künstler sind am 5. März ab 16:00 anwesend und geben einen Überblick über ihre Werke. Die Ausstellung ist schon ab 14:00 Uhr geöffnet – Corona bedingt also nicht unbedingt eine Vernissage, sondern eher ein MEET AND GREET. Es gelten 3G und Maskenpflicht.

Die Ausstellung zeigt figurative Malerei ( Anderlová, Huber) und Zeichnung (Topp). Der Titel der Ausstellung >Creaturi< ist ein Wortspiel mit den Begriffen Kreatur / Kreateur*in / Kreativität.

Martina Topp

Martina Topp wurde in Bogen geboren. Studium der Kunstgeschichte und Religionswissenschaft an der Universität Regensburg, Magistra artium. Sie ist Verfasserin zahlreicher kunsthistorischer Artikel. Ihre Magisterarbeit wurde mit dem Professor-Josef-Engert-Preis der Stadt Regensburg ausgezeichnet. Derzeit ist sie künstlerisch selbständig und zugleich als Dozentin an der ADK Bayern in Regensburg, wo sie auch lebt, angestellt.

Alena Anderlová

Alena Anderlová ist eine tschechische, zeitgenössische Malerin, die 1977 geboren wurde. Studium der Malerei an der Kunstakademie Prag, u.a. bei Prof. Michael Rittstein. Zahlreiche Stipendien und Ausstellungen, u.a. im renommierten Egon Schiele Zentrum in Krumau. Lebt in Klatovy (CZ).

Jürgen Huber

Der über Ostbayern hinaus gut bekannte Künstler, Jahrgang 1954, hat als Autodidakt weit über hundert Ausstellungen in vielen Ländern erlebt. Seine Künstlergruppe Warum Vögel Fliegen wurde intensiv wahrgenommen. Heute lebt er in Schönsee, an der bayerisch-böhmischen Grenze.

Wigg Bäuml – Weihnachtstausstellung

KallmünzerWinterMoment – „Ein Kind ist uns geboren“

Wir freuen uns über diese hochkarätige Ausstellung im Rahmen des KallmünzerWinterMoments – sehenswert, nachdenkenswert – das was Kunst ausmacht… Schauen Sie rein – es gibt viel zu entdecken.

KallmünzerBilderMoment – Bilder aus der Umgebung von Kallmünz

Von Adlmannstein bis Wolfsegg

Der Reigen der Bildermomente neigt sich dem Ende zu. Gestartet wurde der Ausstellungsreigen mit Postkartenmotiven aus Kallmünz. Nun stellt uns Stephan Stoiber Postkarten mit Motiven aus der näheren Umgebung zur Verfügung. Machen Sie sich auf die Reise in die Vergangenheit.

Ausstellungsdauer: 1. Dezember 2021 bis 15. Januar 2022

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