Malerweg – von Münter bis Miller
„So etwas feines, vielseitiges, sympathisches findet man nicht leicht wieder.“
Zitat aus dem Brief von Wassily Kandinska am 17. Mai 1903 an Gabriele Münter.

Der Malerweg ist schon längere Zeit fertig. Leider ist es immer noch zu kalt, um die Schilder anzubringen. Wir warten auf frostfreie Nächte. Das Logo präsentieren wir aber schon mal.
Der Malerweg wird vermutlich am 16.05. um 15 Uhr mit einer kleinen Feier im Garten der Roten Amsel dem Markt Kallmünz übergeben. Das KulturEck bedankt sich bei Martin Mayer für sein riesiges Engagement. Der Malerweg bietet einen detailreichen Einblick in die Kallmünz-Bilder unterschiedlichster Maler. An den verschiedenen Standorte sieht man, wie es früher dort ausgesehen hat. Der viel zitierte Satz von Waltraud Luber stimmt immer noch: „Kallmünz kannst ned totmalen.“
Das KulturEck Kallmünz und der Bergverein wollen mit dem Malerweg das Alleinstellungsmal des Künstlerortes Kallmünz hervorheben. Neben dem Skulpturenweg ist der Malerweg eine weitere Hommage an die zahlreichen Künstlerinnen und Künstler, die unseren wunderschönen Ort zum Thema ihrer Werke gemacht haben.
Auch wenn die Schilder noch nicht befestigt werden konnten: Einen Einblick in die umfassende Dokumentation von Martin Mayer kann man schon tun. Hier
Kunstkurse für Kinder 26
Ferienkurse durch Künstler*innen des KulturEcks:
Nach dem Erfolg der Kunstferienkurse im letzten Jahr werden die Kunstkurse neu aufgelegt. Dieses Jahr verwalten und veranstalten die Künstler selbst ihre Kurse. Das KulturEck bezuschusst jeden Kurs mit 30 Prozent. Diese Förderung ist von den Elternbeiträgen schon abgezogen.
Außerdem können die Kurse durch das Bildungs- und Teilhabe-Programm übernommen werden. Auskunft dazu erteilt Eva Schropp (016097502632)
Kurse in den Osterferien:
PROJEKTNAME: Ostereier bemalen 2026
In diesem Workshop werden mit drei verschiedenen künstlerischen Techniken, Ostereier dekoriert (Servietten/Collage-Technik, Seidenpapier/Kleister und Sorbische Wachs Mal Technik).
Datum: 30.03.2026, Uhrzeit: 8 – 12 Uhr, Dauer: 4 Stunden, Kosten pro Kind 49 EUR
Ort: Atelier Rosa Colibri, Brunngasse 15, 93183, Kallmünz.
Max. 10 Personen. Geeignet für Grundschulkinder der 1.- 4. Klasse
Die Materialien sind im Preis inbegriffen.
Achtung: Die Kinder brauchen Malkittel und Brotzeit.
Anmeldung: info@rosacolibri.com
Kontakt: Gabriela Rosas, Telefonnummer: 0160 6430372 oder 094739513779
Bankverbindung: Comdirect, IBAN: DE04 2004 1133 0406 5355 00, Kontoinhaber: Gabriela Rosas Gonzalez
Kurs in den Pfingstferien
PROJEKTNAME: Kreative Werkstatt 3 x 1 2026
Datum: 27.05.2026 von 8 bis 12 Uhr, Kosten pro Kind 47 Euro.
Max. 10 Personen. Geeignet für Grundschulkinder der 1.- 4. Klasse
In diesem Zeichen- und Malworkshop werden drei verschiedene künstlerische Aktivitäten (Blumentopf, Galaxy und Schwarz-weiß) durchgeführt. Bei der Ausarbeitung dieser kleinen Projekte werden Trocken- und Nasstechniken eingesetzt: Bleistift, Kohle, Pastell, Tusche, Aquarell und Acryl.

Ort: Atelier Rosa Colibri, Brunngasse 15, 93183, Kallmünz.
Achtung: Die Kinder brauchen Malkittel und Brotzeit.
Anmeldung: info@rosacolibri.com, Kontakt: www.rosacolibri.com/ 01
Bankverbindung: Comdirect, IBAN: DE04 2004 1133 0406 5355 00, Kontoinhaber: Gabriela Rosas Gonzalez
Kurs in den Sommerferien:
„Kunst, Klang und Kreativität“

Ort: Atelier Dreizehn – Vilsgasse 13, Kallmünz
3 Tage in den Sommerferien 7. – 9. September von 10:00 bis 14 Uhr
Kosten: 84 Euro
Bankverbindung: De78760400610674973300, Kontoinhaber: Ludwig Thoma
Anmeldung: ludwigthoma@icloud.com
Kinder und Jugendliche, Alter: 8 – 15 Jahr, Empfohlene Gruppengröße: 6 – 12 Teilnehmer
Der dreitägige Ferienkurs lädt Kinder und Jugendliche ein, kreativ zu arbeiten und ihre eigenen Ideen künstlerisch umzusetzen. Im Atelier experimentieren die Teilnehmer mit verschiedenen Ausdrucksformen wie Zeichnung, Malerei, Collage/Mixed Media, Rhythmus und Klang, freiem kreativen Arbeiten. Der Kurs ist bewusst so gestaltet, dass eine persönliche und ruhige Arbeitsatmosphäre entsteht, in der jedes Kind seine Ideen entwickeln kann.
Tagesstruktur
10:00 – Ankommen / Einführung
10:15 – Kreativphase 1 (Zeichnen / Skizzieren)
11:15 – Pause
11:30 – Kreativphase 2 (Malen / Collage / Experiment)
12:30 – Rhythmus / Klang / Bewegung
13:15 – freies Arbeiten am eigenen Projekt
13:50 – Abschlussrunde
5. Programm der drei Tage
Tag 1 – Zeichnen und Ideen
Einführung in das Atelier und erste kreative Übungen.
Inhalte:
– Skizzen und Beobachtungszeichnen
– Grundlagen von Linie und Form
– Entwicklung eigener Motive
Tag 2 – Farbe und Experiment
Am zweiten Tag stehen Material und Farbe im Mittelpunkt.
Inhalte:
– Malerei mit verschiedenen Techniken
– Collage und Mixed Media
– Experimentieren mit Papier, Karton und Farbe
Die Teilnehmer entwickeln ein eigenes Kunstwerk oder eine kleine Bildserie.
Tag 3 – Klang und Präsentation
Der letzte Kurstag verbindet Kunst und Musik.
Inhalte:
– Rhythmusübungen
– Klangexperimente
– Fertigstellung der eigenen Werke
Zum Abschluss:
Kleine Atelier-Präsentation
6. Materialien
– Zeichenpapier / Skizzenblöcke
– Bleistifte / Kohle
– Wasserfarben oder Acrylfarben
– Pinsel
– Schere / Kleber
– Karton / Papier
– einfache Rhythmusinstrumente
7. Lernziele
Der Kurs fördert:
– Kreativität
– künstlerischen Ausdruck
– Selbstvertrauen
– Experimentierfreude
– gemeinsames Arbeiten
8. Kursleitung
Ludwig Thoma
Leiter des Ferienkurses
Staatlich geprüfter Kinderpfleger
Langjährige Erfahrung in:
– kreativer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
– Kunst und Musikprojekten
– künstlerischen Workshops
9. Teilnahmegebühr (Beispiel)
3 Tage Ferienkurs:
80 – 120 € pro Teilnehmer
Materialkosten sind enthalten.
10. Abschluss
Am letzten Kurstag findet eine kleine „Offenes Atelier“-Präsentation statt.
Die Teilnehmer zeigen ihre Arbeiten:
– Zeichnungen
– Collagen
– Bilder
– kleine Klangexperimente
Kurs in den Herbstferien

STOP? MOTION!
In vier Tagen drehen wir Stop-Motion Filme.
Gezeichnete Animationen, bewegte Figuren, zum Leben erwachende Alltagsgegenstände… Stop-Motion Animation kann unglaublich vielfältig sein.
Wir gestalten alles selbst: Die Geschichte, die Figuren, die Hintergründe. Für jede Sekunde Film sind viele Bewegungsphasen nötig. Hinter einem 10 Sekunden Film können Stunden kreative Arbeit stecken. Deswegen lernen wir auch zu planen und unsere Ideen auf den Punkt zu bringen.
Die Filme können lustig, düster, fröhlich, ernst oder vollkommen phantastisch sein.
Hubertus Hinse ist Theaterpädagoge und Filmemacher und führt seit 10 Jahren Jugend-Filmprojekte im gesamten deutschsprachigen Raum durch.
Altersgruppe: 10 bis 14 Jahre.
Dauer: 2. November – 5. November von 10:00 bis 14:00 Uhr
Min. Teilnehmende. 3
Max. Teilnehmende: 6
4 Tage a 4 Stunden
Kosten: für Eltern/TN 150.-
Bankverbindung: IBAN DE86 7505 0000 0710 0611 51, Hubertus Hinse
Anmeldung: Hubertus.hinse@icloud.com
Gemeinschaftsausstellung im Kunstraum Wigg
Sichtlinien

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des KunstraumsAtelierWigg richten die sechs jungen Künstler:innen Katharina Bäuml; Katharina Briksi; José Madrigal Despaigne; Clara Scheffler; Pablo Schreyer; Carmen Voigt aus Halle (Saale) ihren Blick auf Kallmünz und begegnen diesem besonderen Ort mit ihren künstlerischen Positionen und Perspektiven.
In Performances, ortsspezifischen Interventionen, Objekten und Zeichnungen entfaltet sich ein vielschichtiger Dialog zwischen zeitgenössischen Diskursen der bildenden Kunst und den Eigenheiten des Ortes.
Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 13. Februar 2026 um 19 Uhr, mit einem musikalischen Beitrag des hallischen Kontrabassisten Albrecht Brandt, möchten wir Sie und Ihre Freunde herzlich einladen!
Ausstellungsdauer: Samstag, 14. Februar 2026 bis Freitag, 13. März 2026 Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 14.00 – 17.00 Uhr und nach Vereinbarung
Termine: 13. Februar, 19 Uhr Vernissage
14. Februar, 14 Uhr Kreativer Rundgang für Kinder
15. Februar, 14 Uhr Künstler:innengespräch bei Kaffee und Kuchen
13. März, 19 Uhr Finissage
Querschnitt 26
Wie jedes Jahr zeigen die Künstlerinnen und Künstler des KulturEcks wieder einen Querschnitt ihrer Werke. Auch dieses Jahr ist das KulturEck wieder im Kulturkalender des Landkreises Regensburg gelistet. Die gemeinsame Klammer aller Veranstaltungen ist das Thema bewusst.sein, das wunderbar zu unserem Thema MenschenTräume – MenschenRäume passt.
In der diesjährigen Ausstellung Querschnitt setzen sich die Künstlerinnen mit Räumen, die wir Menschen uns schaffen oder vorfinden, auseinander. Sie spüren dem nach, wie unser Bewusstsein.sein von den Räumen geprägt wird und wir andererseits in einem bestimmten Bewusst.sein ganz bestimmte Räume schaffen, die unseren Wünschen nach einem besseren Leben nahe kommen.
Die Werke werden bestimmt durch folgende Überlegungen: Menschen gestalten Räume nicht nur als funktionale Orte, sondern als Spiegel ihrer inneren Welt. Städte, Häuser, Zimmer oder auch virtuelle Räume tragen Spuren von Bedürfnissen, Ängsten und Träumen. Gleichzeitig beeinflussen diese Räume wiederum das Denken und Fühlen der Menschen, die in ihnen leben. So entsteht ein fortlaufender Kreislauf zwischen innerer und äußerer Welt: Was im Bewusstsein entsteht, prägt die Räume – und was uns räumlich umgibt, beeinflusst unser Bewusst-sein.
„Bewusst-sein“ bedeutet dabei mehr als bloßes Wahrnehmen. Es umfasst die Fähigkeit, sich selbst zu reflektieren, eigene Wünsche zu erkennen und die Welt kritisch zu deuten. In diesem Bewusstsein entstehen Menschenträume: Vorstellungen von einem besseren Leben, von Zugehörigkeit, Freiheit oder Sinn.
Diese Träume suchen nach Ausdruck in konkreten Menschenräumen – in der Art, wie wir wohnen, arbeiten, lernen und zusammenleben. Räume sind damit Ausdruck menschlichen Bewusstseins und zugleich dessen Resonanzraum. Bewusst-sein versteht sich als Raum der Reflexion, in dem persönliche und gesellschaftliche Aspekte sichtbar werden.
Ein paar Appetithappen und die Überlegungen der Künstler*innen zeigen wir vorab.
Alice Rudolph Hinse: “There’s a storm inside me”
Der „Sturm“ steht als Metapher für das innere Erleben des Menschen. Er symbolisiert die Vielzahl an Gedanken, Emotionen und inneren Konflikten, die das Bewusstsein in ständiger Bewegung halten. Bewusst-sein erscheint hier nicht als Ruhe oder Klarheit, sondern als ein dynamischer Prozess, in dem sich das Selbst immer wieder neu formt.
Die kreisenden Wolken verweisen auf gedankliche Muster, Zweifel und Fragen, die das innere Erleben strukturieren. Sie zeigen, dass das Bewusstsein selten leer ist, sondern von inneren Bildern und Gefühlen durchzogen wird.
Gleichzeitig deutet die Haltung der Figur darauf hin, dass der Mensch dem inneren Sturm nicht ausgeliefert ist. Bewusst-sein bedeutet hier, das eigene innere Wetter wahrzunehmen, ohne sich mit ihm zu identifizieren. Im Erkennen und Annehmen dieser inneren Bewegung liegt die Möglichkeit zur Selbstreflexion und inneren Reifung.

Birgit Schmidmeier: „My heart will go on“
In diesem Hochhaus bin ich aufgewachsen. In einer Wohnung im Erdgeschoss. Nici, meine Seelenschwester, hätte genau darüber im 6. Stock gewohnt. Hätte?
Unsere Mamas waren zur gleichen Zeit mit uns schwanger. Doch Nici kam nach der Geburt nicht nach Hause, weil sie 12 Tage nach der Geburt im Krankenhaus starb. Nicis Mama, seit 35 Jahren meine Stiefmutter, lebt immer noch in dieser Wohnung.

Räume können sich so unfassbar leer anfühlen, wenn die Menschen, die da sein sollten, nicht da sind. Nie mehr da sein werden. In einem Moment noch die Freude auf das langersehnte Wunschkind. Im nächsten Moment nur Leere und unerträgliche Stille.
Was tun mit dieser Stille? Wir können lauschen. Nach innen. Und sehen. Mit geschlossenen Augen. Und spüren. Die Liebe in unserem Herzen. Ein liebevoller Gedanke an diesen verstorbenen Lieblingsmenschen genügt – und die Verbindung steht – im gleichen Raum, nur eine andere Frequenz. Zuverlässiger als jede Telefonleitung. Je mehr man sich diesem Moment mit geöffnetem Herzen hingibt, desto besser ist der Empfang. In diesen Momenten tritt das eigene Menschsein und der Raum in den Hintergrund.
Wir sind pure Seele, freier Geist. Frei wie der Wind tanzen wir voller Freude mit den geliebten Jenseitigen und genießen gemeinsam das ewige Leben. Immer und überall – außerhalb von Raum und Zeit. Denn die Ewigkeit ist immer JETZT.
Ludwig Thoma: A3 Sketch, D
Damit halte ich einen Raum fest, der für mich zwischen Erinnerung und Auflösung existiert. Die skizzenhaften Linien und die bewusst brüchige Farbigkeit nutze ich, um ein Gefühl von Vergänglichkeit zu erzeugen. Möbel, Pflanzen und Wände sind nur angedeutet, fast so, als würden sie sich gerade aus dem Bild zurückziehen. Mich interessiert dabei weniger das Konkrete als die Stimmung: ein leiser, melancholischer Moment, in dem Zeit und Raum instabil werden. Die digitale Oberfläche unterstützt diesen Eindruck und lässt das Bild wie ein verblassendes Fragment eines inneren Zustands wirken.

Schore90 – Ausstellung 26
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Vernissage am 11.4.2026, 18:30 (Einlass), Beginn 19 Uhr. (Vernissage bereits ausgebucht.)
So. 12.4. und die beiden folgenden Wochenenden von 13:00 bis 17:00 Uhr.



Schore90 – „Televisionäre Beziehung“ – Titel: „Session“
Ausgestellt werden bisher nicht öffentlich gezeigte Bilder von Schore90 aus über 35 Jahren und Originalbilder aus dem Buch von beiden Künstlern.
Vernissage: Musikalische Buchpräsentation „Wesensart“
Musiker: R. Bogenberger (Gesang), D. Scheuerer (Gitarre), Dr. Spriestersbach (Drums)
Zur Vernissage:
Wesensart – ein Bilderbuch der Gedanken:
Der Kreis schließt sich
Schore90 und Günter Maria Bregulla präsentieren ihren Kunstband musikalisch

Nach fünf Jahren schließt sich der Kreis. Was als Idee im Alten Rathaussaal in Kallmünz begann, findet
am Samstag, 11. April 2026, am gleichen Ort seine Vollendung: Schore90 und Günter Maria Bregulla präsentieren im Rahmen einer Vernissage ihr Buch „Wesensart – ein Bilderbuch der Gedanken“.
Zu Corona-Zeiten waren Menschen aus dem Kreativ-Sektor besonders hart getroffen:
Ausgehverbote entzogen freischaffenden Künstlern jegliche Möglichkeit den Lebensunterhalt zu verdienen, selten hatten sie Gelegenheit zu Ausstellungen – und wenn doch, dann nur unter erschwerten Bedingungen. Eine dieser Ausstellungen war „Schieflage“, zu der der Schwandorfer Schore90 zu bestimmten Zeiten im Alten Rathaussaal in Kallmünz Besucher empfangen konnte. Günter Maria Bregulla, wollte diese Ausstellung unbedingt sehen, konnte aber nur zu einer bestimmten Zeit von München in die Oberpfalz fahren. Schore90 ermöglichte ihm deshalb eine exklusive Führung außerhalb der „Geschäftszeiten“. Dabei hatten die beiden ausgiebig Zeit, sich über Dinge zu unterhalten, die ihnen auf dem Herzen lagen. Wie können wir diese Zeit besser nutzen, als dass jeder für sich alleine in seinem „Kämmerchen“ die Corona-Einschränkungen aussitzt?

Die Idee war geboren: Im Rahmen von Schores Televisionärer Beziehung sollte sich ein künstlerischer Fern-Dialog entwickeln, der in ein gemeinsames Buch mündet – ein Bilderbuch der Gedanken.
Vorbild war das Leben – darüber waren sich beide schnell einig, und der Kunstband sollte die Wesensart eines jeden in einem „malerischen Dialog“ widerspiegeln. Die Grundidee der Televisionären Beziehung in der Regelmäßigkeit des Chaos sollte die Arbeitsgrundlage sein. Die beiden Künstler schickten sich gegenseitig Werke zu, die den jeweils anderen zu eigenen Arbeiten inspirierten: Töne zu Pinselstrichen, Farben zu Worten, Sätze zu Bildern. Das Portfolio wuchs von Woche zu Woche, die Seitenzahl des Bildbandes musste regelmäßig dem kreativen Output angepasst werden. Am Ende kam, ein Kunstband in Form eines Coffee-Table-Books im quadratischen Format 30cm x 30cm mit 164 Seiten heraus – aufgeteilt in die drei Kapitel, von denen jedes einer Frage nachspürt:
Wurzeln – Warum sind wir, wie wir sind?
Körper – Wer bin ich? Wer seid Ihr?
Geist – Wohin führt das, was ich mache?
Im Rahmen der Vernissage kommt fünf Jahre nach den ersten Gedanken die Televisionäre Beziehung in diesem Projekt zur Vollendung: einzelne Bilder werden von der Band musikalisch interpretiert, visuell präsentiert und münden in kurze poetische Texte. So wird es dem Besucher möglich, sich in den Schaffensprozess dieses Buches hineinzuversetzen. Näher kann man der inneren Welt eines Künstlers nicht kommen.
Was ist die Televisionäre Beziehung in der Regelmäßigkeit des Chaos?
Bild, Wort und Musik sind die Basis zum Gedankenaustausch – musikalische Werke befeuern Bilder, Grafiken regen zu Lyrik an, Worte werden zu Musik oder entfalten sich in einem Farbenrausch. Diese Beziehung führt zu einer Vielfalt von Sujets, Themenwelten münden in ein Buch, das wiederum den Klang braucht zu einem tieferen Verständnis. Schore90 beschreibt die Entstehung der Televisionären Beziehung 1990, also vor 35 Jahren, so: „Mit der Zeit bemerkte ich, dass meine Themen in den Bildern ständig wechselten. Mir wurde klar, dass mich einzelne TV-Programme unbewusst zu verschiedenen Themen führten und so meine Arbeit beeinflussten. Die mediale Beziehung führte zu einer großen Vielfalt an Sujets und Titeln, die ihre eigene Geschichte erzählen.“
Kunst der Kleinsten
Kunstausstellung „Pinselträume“ der Johanniter Kinderkrippe „KALLe Kallmünz“ im Alten Rathaus Kallmünz
Impressionen:












Altes Rathaus, Kallmünz: Die Ausstellung ist am 14. und 15.03.2026 jeweils von 14:00 – 17:00 Uhr geöffnet.
Musikalische Umrahmung: Hawjin und Hatav Partovi
Die Johanniter Kinderkrippe „KALLe Kallmünz“ lud zu einer besonderen Kunstausstellung in das Alte Rathaus Kallmünz ein. Präsentiert wurden kreative Werke der Kinder, die im Rahmen des pädagogischen Schwerpunkts Kunst entstanden sind.
Die Ausstellung war im Alten Rathaus am 14. und 15.03.2026 jeweils von 14:00 – 17:00 Uhr geöffnet.
Die Vernissage wurde von Hawjin und Hatav Partovi musikalisch umrahmt.
Infos zur KiTa
Die Kinderkrippe „KALLe Kallmünz“ ist als Kunstkrippe bekannt und setzt sich intensiv mit ästhetischer Bildung, kreativem Ausdruck und freiem Gestalten auseinander. Malen, Zeichnen, Experimentieren mit Farben und Materialien sowie das spielerische Entdecken verschiedener Kunstformen und bekannter Künstler sind fester Bestandteil des pädagogischen Alltags. Die Ausstellung macht diese Arbeit für die Öffentlichkeit sichtbar und gibt Einblicke in die kreative Welt der jüngsten Künstlerinnen und Künstler.

Gezeigt werden vielfältige Arbeiten, die die Fantasie, Individualität und Ausdruckskraft der Kinder widerspiegeln. Dabei steht nicht das Ergebnis im Vordergrund, sondern der kreative Prozess und die Freude am künstlerischen Tun.
Mit der Ausstellung möchte die Kinderkrippe „KALLe Kallmünz“ die Bedeutung von Kunst und kultureller Bildung bereits im frühen Kindesalter hervorheben und zugleich einen Beitrag zum kulturellen Leben der Marktgemeinde Kallmünz leisten.
Die Kunstausstellung im Alten Rathaus Kallmünz bietet Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, die künstlerische Arbeit der Kinderkrippe kennenzulernen und die Werke aus einer besonderen Perspektive zu betrachten.



Konzert am 6. Februar
Franz Schubert – Winterreise
Freitag, 06. Februar, 19:30 Uhr in der Spittelbergkirche Kallmünz, Spittelberg 1
Karten: 25 € / ermäßigt 20 € an der Abendkasse oder unter okticket.de

(Plakat: Andrea Buckland)
Zum Video; Hier

Achim Hofmann, Bariton (Foto: Ulli Dackweiler)

Graham Buckland, Klavier (Foto Andrea Buckland)
Achim Hoffmann begann seine musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen. Später studierte er an der Hochschule für Musik in Köln bei Monica Pick-Hieronimi.
Seither ist er bei zahlreichen Konzerten und Opernaufführungen zu erleben.
Er spielte unter anderem auf den Bühnen der Theater in Bonn, Trier, Fürth, Solingen, Den Haag und Modena, konzertierte in Holland, Norwegen, Russland, Serbien, Israel, Brasilien und Australien, arbeitete mit Dirigenten wie Justus Frantz, Peter Gülke, Christoph Spering, Werner Ehrhardt, Franz Raml, Joshua Rifkin und Peter van Heyghen sowie mit den Regisseuren Igor Folwill, Wolfgang Quetes, Yoshi Oida und Philipp Harnoncourt zusammen. Darüber hinaus leitet er den Kammerchor „Vocalia“ in Ratingen und den MGV „Loreley“ in Leverkusen.
Graham Buckland stammt aus Süd-England und studierte in Cambridge, London, Brno und Prag. Es folgten zwanzig Jahren als Opernkapellmeister in Prag, Aussig, Nürnberg, Hannover und Oldenburg. Chefdirigent wurde er in Hildesheim und Brno und war als Gastdirigent in Europa und Amerika tätig. 1995 bis 2016 war er Universitätsmusikdirektor an der Universität Regensburg. Seitdem unterrichtet er Komposition und Klavier in Schwandorf und Kallmünz und leitet das Prager Internationale Jugendorchester. Kompositionen und Arrangements sind seit 2002 beim Bärenreiter-Verlag und Bosse erschienen.
Chorgemeinschaft
Chorgemeinschaft – eine Untergruppe des KulturEcks e. V.

Entstehung/Historie:
Die Chorgemeinschaft Kallmünz besteht in dieser Formation seit 2016; entstanden ist sie aus dem ehemaligen Kirchenchor Kallmünz und wird – damals wie heute – geleitet von Frau Christine Gesierich.
Der Chor ist Mitglied und eigenständige Untergruppe im Kultureck Kallmünz e.V.
Profil
Die Chorgemeinschaft Kallmünz ist ein gemischter, vierstimmiger Konzertchor unter professioneller Leitung von Christine Gesierich, B-Kirchenmusikerin, Diplom-Musiklehrerin und ausgebildete Chorleiterin.
25 qualifizierte Laiensängerinnen und -Sänger sind gleichmässig über alle Stimmlagen und Altersgruppen verteilt.
Anspruch
Im Zentrum der Aktivitäten steht die repräsentative und stilsichere Aufführung chorsinfonischer Werke von der Renaissance bis in die Gegenwart.
Ausrichtung / Repertoire
Im wesentlichen geistliches, neues geistliches und weltliches Liedgut. Das Repertoire ist sehr breit gefächert – von Renaissance, Barock über Klassik, Romantik und Moderne bis hin zu Rock&Pop der 80er Jahre.
Es werden sowohl Einzelwerke, als auch komplexe, zusammenhängende Kompositionen wie z.B. lateinische oder deutsche Messen einstudiert und aufgeführt.
Bei den Komponisten finden sich bekannte und weniger bekannte, von John Dowland, Johann Sebastian Bach, Anton Bruckner, Max Reger, Wolfgang Amadeus Mozart, über Robert Schumann , Carl Orff, Igor Strawinsky, Hugo Distler, bis hin zu Scott Joplin, George Gershwin und den Beatles.
Aktivitäten
Analog zur musikalischen Ausrichtung ergeben sich die Einsatzschwerpunkte. Im Bereich der geistlichen Musik
ist es im Wesentlichen die musikalische Umrahmung und Gestaltung religiöser Feiern, Gottesdiensten und kirchlichen Hochfesten in katholischen und evangelischen Kirchen z.B.
Ein kleiner Auszug der jüngsten Auftritte:
Im Bereich der weltlichen Musik sind es vor allem Konzerte, Auftritte bei kulturellen Veranstaltungen, Vernissagen etc.
Liturgien zu Karfreitag / Ostern
Maiandachten
Pfingstgottesdienste
Erntedankfeste
Adventskonzerte
Christmetten / Christvespern
Weihnachtsgottesdienste
Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen u.s.w.,
- Eröffnung „Kunstschaunacht“ in Kallmünz
- Mitwirkung bei W(Ö)rtlichkeiten Kallmünnz
- Konzert bei der „Kult-Tour“ des Landkreises in Kallmünz
- Frühjahrkonzert in Kallmünz
- Konzert beim Brunnenfest Kallmünz
- Teilnahme an internationalen Chorveranstaltungen in Brandenburg
- Mitwirken bei der Aufführung der „Missa Katharina“ – einer Orchestermesse von Jacob de Haan, zusammen mit dem Kirchenchor Burglengenfeld und der Blaskapelle St. Vitus Burglengenfeld.
- Teilnahme an den Frühjahrs-/ Herbstkonzerten des Verbandes der Oberpfälzer Chöre
- Sommerserenade im Pirklhof in Kallmünz
- Auftritt beim Bürgerfest in Regensburg
- Auftritt bei der Landesgartenschau 2025
- Jährliche Adventskonzerte
Chorarbeit
Die Chorgemeinschaft Kallmünz probt wöchentlich und arbeitet an der steten Verbesserung des Chorklanges sowie der technischen und gestalterischen Qualität.
Der Chor finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Konzerteinnahmen
Susi Raith und die Spießer
Wilde Zeiten im Pirklhof – Susi Raith und die Spießer am 20.06.26

Kultureck Kallmünz freut sich euch etwas ganz Besonderes präsentieren zu dürfen: Echte Mundart, starke Musiker, viel Gefühl und ein Sound, der zwischen Pop, Rock Klassik und feinen Heimatklängen pendelt. Mal leise, mal laut, immer ehrlich.
📅 20.06.26
⏰ 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)
📍 Pirklhof Kallmünz, Vilsgasse 25
🎟️ Tickets: okticket.de oder im Tourismusbüro Kallmünz, Marktplatz 1.
Susi Raith und die Spießer Launige Geschichten und Heimatsound aus der Oberpfalz „Wilde Zeiten“- so heißt das zweite Programm der Spießer
„Manchmal bin i a Spießer und dann bin i a Genießer und dann bin i a Sonnenschein und dann bin i wia saurer Wein“. Wenn „Susi Raith und die Spießer“ mehrstimmig und begleitet von locker-flockigen Dur Akkorden auf Gitarre und Ukulele wie vier Zeiserln davon singen, dann klingt das so leicht, lebensfroh und voller Spielfreude, wie es im Leben vielleicht auch einfach sein kann. Mei, wir sind halt alle so, wie wir sind. Jeder mit Ecken und Kanten und jeder auch mal ein Spießer. Wie einfach. Wie befreiend. Wie sympathisch menschlich und gleichzeitig musikalisch hochkarätig.
So sind sie, Susi Raith und ihre Spießer! Beinahe 20 Jahre lang sang sie als die eine Hälfte der Raith Schwestern locker über mehrere Tonlagen, mal kräftig und prägnant, mal zart und leise. Seit 2019 begleiten sie nun drei weitgereiste Multiinstrumentalisten mit vielfältigen Inspirationen aus Klassik, Volksmusik, Pop und Rock. Musiker aus Leidenschaft, wie sie selbst, die auch noch mehrstimmig singen und vielseitig spielen können. Denn neben Keyboard, Gitarren und Bass wird auch immer wieder auf der Ukulele gezupft, die Quetschn geschwungen, das Schlagwerk bedient. Dazwischen erzählen die vier Musiker gerne launiges aus dem Nähkästchen.
Der Sound aus der Heimat, der Oberpfalz, ist deutlich hörbar, aber doch mit ganz eigenem Timbre: mal mit sanften Melodien, aber eben kein Kitsch! Mal poppig, mal treibend rockig und lauter, aber kein Krach! Mal gefühlvoll, aber nicht pathetisch und meist in Mundart.
Bluesrockig erinnert „Wieda mal gschafft, a durchzechte Nacht“ an müde aber glückliche Stunden im Morgengrauen.
Gitarrist und Bassist Jochen Goricnik, der Rockbeauftrage der Band, den viele aus der Ringlstetter-Band kennen, bringt in seinen Arrangements die rechte Prise Rock’n’Roll mit ein. Das alles über dem erdenden und gleichzeitig fliegend-leichten Soundteppich, den Sebastian Stitzinger mit Keyboards und Quetschn auslegt und über den er locker auch eine dritte Stimme singt – und das in den höchsten Tönen.
Max Seelos, dessen Namen man auch von Bands wie dem Keller Steff kennt, sorgt als Sohn der Jazzlegende Ambros Seelos immer für den passenden Groove und wenn es ihn packt, gibt er auch einen seiner Songs zum Besten.
Alle bringen sich musikalisch und mit kreativem Songwriting ein, schreiben sich ihre Texte auch mal von der Seele, betrauern Liebesschmerz oder ergießen sich in Liebesglück, freuen sich über ein Kinderlächeln in Nepal, kommentieren mit einem Augenzwinkern Alltagssituationen, die jeder kennt und die einfach nerven.
Kein Thema in den Songs ist das viel besungene Bayerische Bier. Das trinken die vier lieber mal und schürfen thematisch ein bisschen tiefer. Mit Erfolg, wie man nach den Konzerten sehen kann. Wenn das Publikum bei einem Bier oder Wein glücklich lächelnd den nächsten Konzerttermin googelt.
Ein Programm zum Genießen, zuhören und mitmachen.
Die Band
Jochen Goricnik // Gitarre, Bass, Gesang, Songwriting (u.a. Sick Sick Sick, Ringlstetter-Band)
Max Seelos // Schlagzeug, Gesang (u.a. KellerSteff Big Band, Max Seelos Orchester)
Stitzi // Gesang, Keyboard, Akkordeon (u.a. Ringlstetter-Band)
Susi Raith // Gesang, Ukulele, Gitarre, Bass, Songwriting (u.a. Raith Schwestern u. da Blaimer)
