Kultureck
Kallmünz e.V.

Orange-the-World – Kampagne gegen Gewalt an Frauen

Das KulturEck beteiligt sich an der Kampagne Orange-the-World. Zum Auftakt bietet es einen WenDo-Kurs für Frauen und Mädchen im Vereinsheim an.

Selbstverteidigungskurs WenDo

„Orange the World“ ist eine weltweite Kampagne gegen die Gewalt an Frauen. Diese Gewalt erleben Frauen und Mädchen leider viel zu oft. Überall. Hinzuschauen, darüber sprechen, dagegen ankämpfen hilft allen. Sich gegen Angriffe wehren zu können, hilft dir selbst. Herzlichen Dank an unsere Kooperationspartner!

Du kannst in Kallmünz lernen, wie man sich wehrt: 

WEN DO ist Selbstbehauptung und Selbstverteidigung

nur für Mädchen und Frauen.

Sportlichkeit und körperliche Fitness sind nicht notwendig.

Wann:

  • Kurs für Mädchen von 10 bis 15 Jahren

am Samstag 15.11.2025 von 10 bis 16 Uhr.

  • Kurs für Frauen ab 16 Jahre

am Sonntag 16.11.2025 von 10 bis 16 Uhr.

Alle weiteren Infos  im Anhang.

Frauen senden bitte eine formlose Anmeldung an: 

WenDo-Oberpfalz@gmx.de

Kultur macht Spaß

Kultur macht stark! Ganz besonders in Kallmünz.
Aus diesem Grund haben der Markt Kallmünz, der Kultureck-Kallmünz e.V. und der Sing- und Musikstudio Kallmünz e.V. ein gemeinsames Bündnis für Bildung ins Leben gerufen. Unter Federführung von Eva Schropp und Hubertus Hinse gelang es, eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesverbandes Jugend und Film nach Kallmünz zu holen.

15 Kinder und Jugendliche aus dem Markt Kallmünz bekamen die Möglichkeit, eine außergewöhnliche Dokumentation zu drehen. Filmemacher Hubertus Hinse und Schauspielerin Jessica Schilling durften sie dabei begleiten. Vier Monate lang haben sie gemeinsam im K3 der Kulturschmiede gearbeitet. Das Motto war „Sehen-Hören-Fühlen“.
Es gab Krach im Hause Dornröschen, in der Schule wurde eine Lehrerin gemobbt und ein Fußballmatch endete im Spagat. Den Rahmen um die selbstentwickelten Szenen bilden spannende Interviews, die tief hinter die Kulissen blicken lassen. 
In ‘Wie wir sind‘ erzählen die Kids von ihren Wünschen, Nöten und Träumen. Mal witzig, mal ernst, mal kindlich, und manchmal erstaunlich erwachsen. Aber immer mitten aus dem Leben. 
Die Jugendlichen stammen aus Deutschland, Iran, Irak, Syrien, der Ukraine und Mexiko.
„Ich habe mich riesig gefreut, dass wir eine Förderung des Bundesverbandes für Jugend und Film nach Kallmünz holen konnten.“ erzählt Hubertus Hinse. „‘Kultur macht stark‘ ist eine der größten Kulturförderungen auf Bundesebene. Sie hat uns diese abenteuerliche Reise ermöglicht.“ 
‘Kultur macht stark‘ setzt ganz auf Partizipation. Die Teilnehmenden sollen sich aktiv einbringen und möglichst viel selbst gestalten. 
„Unser Weg ging über das Zuhören. Am Anfang haben wir Geräusche gesammelt und geschaut, wie sie auf uns wirken. Ab da kannte die Phantasie keine Grenzen mehr: Aus Lieblingsgeräuschen entstanden in Windeseile ganze Geschichten. Wir haben einander zugehört und das, was die jungen Menschen bewegt, in Interviews festgehalten. Ich bin immer noch unglaublich gerührt von dem, was die Kids uns alles anvertraut haben.“, so Hinse.
Die entstandene Dokumentation feierte am Samstag, dem 28.6., um 19.00 Uhr in der Kulturschmiede Premiere. Wegen der großen Nachfrage gab es um 20.00 Uhr eine zweite Aufführung.
Weitere Vorstellungen sind in Planung. So haben bereits mehrere Schulen aus dem Landkreis angefragt.
Ein großer Dank geht an den Markt Kallmünz und alle Unterstützerinnen und Unterstützer.
Nach der erfolgreichen Premiere bemühen sich Eva Schropp und Hubertus Hinse nun darum, weitere Förderungen und Geldgeber zu finden, um kulturelle Jugend- und Bildungsarbeit in Kallmünz weiter fortführen und ausbauen zu können.
Als nächstes Projekt ist eine Filmfreizeit in den Herbstferien geplant. Näheres dazu unter https://www.kultureck.de/2025/03/07/kostenlose-ferienkurse/

Impressionen aus den Ferienkursen

Pouring-Kurs (Fotos: Georg Scheuerer)

Impressiones aus dem 4-Tageskurs von Katharina Bäuml (Fotos Katharina Bäuml)

Fotos von der Vernissage (Eva Schropp)

Impressionen aus dem Kurs von Gabriela Rosas (Fotos Gabriela Rosas)

Impressionen der KunstSchauNächte

Video von Hans Baumer und Günther Lorenz

Fotos von Dieter Popp

Fotos von Sandra Pautz

Bilder von Birgit Schmidmeier

Bilder von Melli

Bilder von Günter Krempl

Neuer Vorstand 2025 – Kunstschaunacht

KulturEck wählt erweiterten Vorstand und freut sich auf die KunstSchauNacht

Ein neuer Kassier und neuer Schriftführer und drei Beisitzer wurden in der Jahreshauptversammlung gewählt – einstimmig. Unser Verein hat mittlerweile über 100 Mitglieder, darunter viele Kunstschaffende – einfach mal reinschauen, was wir zu bieten haben. der bisherige Schriftführer und die bisherige Kassierin traten nicht mehr an, werden aber für eine Übergangszeit beratend tätig sein. Für die Dienste am Verein und das erleichtern der Übergangszeit herzlichen Dank! neuer Kassier und 2. Vorsitzender ist Hubertus Hinse, neuer Schriftführer ist Matthias Bodensteiner, die Beisitzer sind Valerie Ostermeier, Georg Scheuerer und Stephan Stoiber. Evi Schropp ist weiterhin die 1. Vorsitzende. Sonia Chaves und Christoph Link wurden als Kassenprüfer bestätigt.
Im Bild ist der neue und alte Vorstand zu sehen: von links Roswitha Helfer, Stephan Stoiber, Valerie Ostermeier, Evi Schropp, Georg Scheuerer, Matthias Bodensteiner, Stephan Karl, Bürgermeister Martin Schmid, Hubertus Hinse.

KunstSchauNächte in Kallmünz – das Event in 2025

Am 23. und 24. Mai finden in Kallmünz die KunstSchauNächte statt.

Die Galerien öffnen am Freitag ab 16 Uhr, am Samstag bereits ab 14 Uhr. An beiden Tagen sind sie bis Mitternacht geöffnet. Eingebettet in die KunstSchauNacht ist die Ausstellung der Künstlergruppe des KulturEcks: Querschnitt25. Weitere Infos zur Ausstellung: Hier

Es ist phänomenal, wie viele Künstler*innen ihre Werke zeigen werden. Kleiner Vorgeschmack gefällig – schauen Sie rein. Den Katalog finden Sie gleich hier unten. Weitere Infos: Hier

Wir freuen uns auf zwei tolle Nächte.

Der Künstlerort wird zur Galerie – neugierig geworden? Holen Sie sich Appetit auf die Nacht der der Kunst – erstmals neu mit FACETTENKallmünz unter dem VG-Gebäude.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Unterstützerinnen und Unterstützern, sei es durch großzügige Spenden, Zurverfügungstellung von Räumen, Parkplätzen oder WO*MAN-Power aller Art. Vielen Dank!

Kataloge zur KunstSchauNacht (Update bei Bedarf)

Wi(e)der das Vergessen!?

80 Jahre Kriegsende und Elendsmarsch durch Kallmünz

Was viele aus der heutigen Generation nicht mehr wissen, war beim Ende des 2. Weltkrieges eine traurige Realität: Insassen der Konzentrationslager wurden in Vernichtungslager getrieben. Auch durch Kallmünz kamen diese Elendszüge. Die Bevölkerung durfte nicht hinsehen. Einige taten es doch.

Um das Gedenken daran zu bewahren, wird auch in Kallmünz ein Mahnmal enthüllt.

Gedenkabend mit Enthüllung des Mahnmals 12. April 2025 Bürgersaal, Keltenweg 1, 18:30 Uhr

Ausstellung: Antlitz der Opfer 5. – 21. April 25, Altes Rathaus mit Bildern von G. H. Trapp, zeitgenössischen Skulpturen von Schore Bayerl, Manuela Görgen, Siegfried Link und Stefan Link sowie Infos über die Geschichte einer durch eine rechtsradikale Partei installierte Vernichtungsindustrie.

Öffnungszeiten: Sa/So/feiertags 14:30 – 17:00 Uhr, Sonderöffnungszeiten am Gedenktag von 19:30 Uhr bis 21 Uhr.

Anke Romanow hat das Motiv für das Plakat gemalt. Sie meint: „Im April 1945 sind auf den Elendsmärschen mehrere Hundert Gefangene durch Kallmünz gekommen. „Sie hinterließen keine Spuren – genau so, wie die Menschen bis heute vergessen sind. Die Felsen des Schlossbergs sind stille Zeugen von damals und die Mahnenden von heute.“

Anke Romanow, März 2025

Flyer zur Ausstellung

Historische Informationen

Mahnmal von Mitgliedern der Gruppe MOSAIK

Ein Mahnmal entsteht

Linn Cleve – in der Galerie WEISSES LAMM

Ausstellung vom 1.02. bis zum 28.02.25

Linn Cleve als Künstlerin

Künstler-Steckbrief
Name: Linn Cleve
Geburtsjahr: 1987
Geburtsort: Stockholm, Schweden
Künstlerin, Musikerin, Zine-Macherin, Poetin

Ihr Bilder erinnern an Plattencover von Tool etc.
Sie interessieren mystische und okkulte Themen. In Ihrer Kunst setzt sie sich mit diesen Themen auseinander.
Ihre Bilder sind Langzeitarbeiten, die sie ausschließlich mit Buntstiften macht. Wichtig sind ihr dabei ihre Intuition und das Unbewusste. Die Symbolik spielt bei ihr eine wichtige Rolle. Die Welt wird zu einer Symbolwelt. Hier der Adler, der Geier, das Feuer, der brennende Busch, der Granatapel am Tor zur Unterwelt.

Sie schafft Märchenhafte Welten, in der das Fantastische und spirituelle verwoben sind.
Die surrealen Welten sind düster und surreal. Im Gegensatz wirkt die Verwendung von Buntstiften eher naiv und leicht. Diese Kombination wirkt anziehend und verstörend.Ihre präzisen und feinen Ausführungen wirken sehr arbeitsintensiv.

Die Themen ihrer Kunst beinhalten oft Figuren, die in ungewöhnlichen, teils traumhaften Szenen agieren – ein Spiegelbild ihrer Faszination für mystische, okkulte und transzendente Erfahrungen. Die Werke sind introspektiv und fordern die Betrachter dazu auf, tiefere Bedeutungsebenen zu suchen.
Linn Cleve lässt sich in ihrer Arbeit von verschiedenen Quellen inspirieren – von der Symbolik der
Alchemie und Astrologie über alte Mythologien bis hin zu modernen spirituellen Strömungen.
Sie fordert den Betrachter auf, das Geheimnisvolle in den alltäglichen Erfahrungen
zu suchen und sich mit den unbekannten und unerforschten Aspekten des Lebens
auseinanderzusetzen.

Linn Cleve zudem Musikerin und Zine-Macherin. In Ihren Zines arbeitet sie mit Poesie, Bildern und experimentellen Texten.

Querschnitt – der vierte

Impressionen der Ausstellung:

Querschnitt – das KulturEck lädt ein zur Ausstellung der Künstlergruppe

Auch dieses Jahr werden Künstlerinnen und Künstler des Kulturecks wieder ihre Werke ausstellen. Die Ausstellung, die in die Kunstschaunacht eingebettet ist, zeigt einen vielfältigen Querschnitt der Arbeiten der großen Künstlergruppe. Die Ausstellung im Alten Rathaus in Kallmünz dauert von 23.05.25 bis zum 8.06.25.

Öffnungszeiten:
Fr.        23.05.2025  geöffnet  16-24 Uhr
Sa.       24.05.2025                   14-24 Uhr
So.       25.05.2025                   14-18 Uhr
Sa.       31.05.2025                   14-18 Uhr
So.       01.06.2025                   14-18 Uhr
Sa.       07.06.2025                   14-18 Uhr
So.       08.06.2025                   14-18 Uhr
anschließend Finissage mit der musikalischen Umrahmung von
OMECKITTO
Otto Perzl und Josef Schmid

Stimmen der Künstlerinnen und Künstler zu ihrer Kunst:

Die 17 Kunstschaffenden kreieren dabei im wahrsten Sinne des Wortes ein weites und buntes Farb- und Lichtspektrum, das zum Staunen einlädt. Durch die Ausstellung zieht sich, zusätzlich zu thematisch freien Bildern, auch ein gemeinsames Thema: „Helligkeit und Dunkelheit“

Teilnehmer*innen:
Bayerl Schore, Bartels Maria, Beer Brigitte, Ciolek Danuta, Görgen Manuela, Hadwiger Joana, Helfer Roswitha, Hinse Hubertus, Krönauer Helmut, Link Siegfried, Partovi Hedayat, Scheuerer Schore (Schore90), Schmid Josef, Schmid Renate, Schmidmeier Birgit, Voggenreither Karola, Weigl Gitta

Bartels Maria: Von der Dunkelheit in die Helligkeit. Die Bilder zeigen den Weg der Flucht nach Vertreibung und die Ankunft in der Sicherheit.

Bayerl Schore (Georg): Meine Philosophie: Ich mache, was mir gefällt, wenn´s anderen auch gefällt, gefällt mir das umso mehr.

Görgen Manuela: Seit 2002 beschäftige ich mich mit Kunst. Zuerst mit Acryl-Malerei, ab 2005 auch mit Bildhauerei und plastischen Gestalten. Ausstellungen im In- und Ausland.

Hadwiger Johanna: Selbstbestimmung durch die Kunst ermuntert. Es entstehen Bilder von sich in der Welt und suchen stetig neu ihren Ausdruck.

Helfer Roswitha: In meiner Malerei kommt meine Lebensweise und meine Persönlichkeit zum Ausdruck. Ich versuche bei jedem meiner Bilder meine Kreativität und meine Vielseitigkeit einfließen zu lassen. Aus diesem Grund bin ich auch auf vielen Feldern der Malerei aktiv.

Schmid Renate: Harmonische Farben und die Struktur ist die Ordnung zum differenzierten Eindruck. Der Betrachter entdeckt, bemerkt und interpretiert die dynamischen starken oder sensiblen Farbklänge und die abstrakten und plastischen Strukturen.

Schmidmeier Birgit: In der „Soulmate-Collection“ von Birgit Schmidmeier geht es um Kunst als Brücke zum Jenseits.

Voggenreither Karola: Die abstrakt-expressiven Bilder von Karola Voggenreither zeugen von einer positiven lebensbejahenden Grundstimmung, die sich auf den Betrachter überträgt. Über eine meditative Auseinandersetzung mit den Werken tauchen wir ein in eine Farb- und Formwelt, in der man seiner eigenen Phantasie freien Lauf lassen kann.

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